EoGov der Stadt als Best Practice auf dem Anwenderforum

Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Landtags fand am 28. und 29. Juni 2017 das 9. Bayerische Anwenderforum statt. Die Teilnehmer_innen aus Verwaltung und Wirtschaft diskutierten im wunderschönen Maximilianeum Fragen des IT-Einsatzes ebenso wie aktuelle Entwicklungen.

Das Projekt E- und Open-Government war eingeladen worden, sowohl ein Fachforum als auch eine Portal-Werkstatt inhaltlich zu gestalten.

Kooperation und Datenaustausch

Open-Government-Stratege Frank Börger stellte die städtische Kooperationsplattform für Bezirksausschüsse vor. Das Online-Portal ist weit mehr als ein Postfach. Über die Plattform können die Mitglieder Dokumente direkt lesen, ohne sie herunterladen zu müssen. Nicht-öffentliche Unterlagen können auf sicherem Weg zur Verfügung gestellt und Arbeitsergebnisse mit anderen geteilt werden. Die Ausschussarbeit wird so erheblich erleichtert.

Die Verwaltung und die digitale Transformation

New Work

New Work by Guido Bosbach, Quelle: Facebook

Stefan Döring, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Projekt E- und Open-Government, widmete sich in seinem Vortrag der Digitalisierung. In seinen „10 Erfolgsfaktoren für die digitale Verwaltung“ spielte der notwendige Kulturwandel in den Verwaltungen eine zentrale Rolle.

MOVE - Münchner Online Verwaltungsdienste

MOVE – Münchner Online-Verwaltungsdienste

Anhand der „New Work“ – Bewegung diskutierte er mit den Teilnehmern_innen die Veränderung von Arbeitsplatz, Führung und Karriere. Er stellte die Frage, ob Behörden aktuell in der Lage sind, mit Innovationen umzugehen und ob sie mit den gängigen Methoden die dringend benötigten digitalen Querdenker gewinnen können. Wer diese spannenden Themen weiter diskutieren möchte, dem sei der diesjährige Open Government Tag empfohlen.

Mit Bezug auf ein erfolgreiches E-Government stelle Stefan Döring unter anderem die Notwendigkeit eines bürgerzentrierten Designs der Online-Dienste dar. Es ist zwingend erforderlich, dass die bayerischen Behörden stärker mit den Bürger_innen in den Austausch gehen, gemeinsam an Lösungen arbeiten und sich ein direktes Feedback ihrer Kunden_innen einholen.

Dazu zählt auch, die bereits vorhandenen Dienste besser zu vermarkten. An Beispielen wie dem BarCamp #MucGov17, dem GovJam oder den Beteiligungsformaten zu Smartertogether zeigte er, wie erfolgreich eine direkte Kommunikation mit den Bürgern_innen ist.

Seine Folien können Sie auf Slideshare ansehen.

Mehr zum Anwenderforum und viele Bilder finden Sie auf dieser Seite.

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München

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