Bürgerumfrage zu elektronischen Dienstleistungen

Ab dem 18.02.2016 fragt die Stadt die Münchnerinnen und Münchner, welche Dienstleistungen der Verwaltung sie gerne elektronisch abwickeln würden.

http://bit.ly/umfragemuc

Klicken Sie auf das Bild zur Startseite der Umfrage (blauer Bildteil by Markus Vogelbacher, pixelio.de)

Die Landeshauptstadt auf dem Weg zur modernen Stadtverwaltung

Logo eoGovMit dem Projekt E- und Open-Government möchte die Stadt die Verwaltungsprozesse sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Unternehmen und andere Organisationen online zur Verfügung stellen. Ziel ist es, den Gang zur Behörde vermehrt durch eine Abwicklung von zu Hause über das Internet zu ergänzen. Mit den neuen Angeboten antwortet die Stadt auf den gesteigerten Serviceanspruch an die Verwaltung sowie auf die Anforderungen der Gesellschaft im Bezug auf Einsatz und Nutzen des Internets.

Bürger Service Portal

Ergebnis dieser Arbeit ist unter anderem das Online-Service-Portal. Die hier zur Verfügung stehenden elektronisch abrufbaren Dienstleistungen werden kontinuierlich ausgebaut. Zu Letzt wurde die elektronische Bibliotheksnutzung inklusive einer E-Payment – Lösung realisiert.

Die Stadt kann bislang aber nur vermuten, welche ihrer Dienstleistungen die Münchnerinnen und Münchner gerne vorrangig elektronisch abwickeln würden und welche Services lieber durch einen persönlichen Gang in die Behörde geregelt werden möchten. Studien (z.B. der eGovernment Monitor 2015 der Initiative D21) weisen darauf hin, dass diese Frage – gerade auch aus Datenschutzgründen – nicht so einfach zu beantworten ist.

Eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger nach ihren Prioritäten ist zudem auch aus Gründen der Effizienz wichtig. Es können nicht alle Dienstleistungen auf einmal auf elektronische Prozesse umgestellt werden. Eine Schwerpunktsetzung ist daher angezeigt. Natürlich ist es auch Ziel dieser Befragung, das Angebot der Stadtverwaltung an elektronischen Dienstleistungen bekannter zu machen. Als weiteren Nebeneffekt erhofft man sich eine Stärkung des E-Government – Gedankens innerhalb der Stadtverwaltung durch ein deutliches Votum der Münchnerinnen und Münchner.

Online-Befragung zu elektronischen Dienstleistungen

Der Stadtrat hat gebeten, das Ende 2015 erlassende E-Government-Gesetz zum Anlass zu nehmen, eine solche Befragung durchzuführen.

Besonders zwei Punkte galt es zu beachten:

  • Wie geläufig ist der Begriff E-Government? Studien zeigen, dass nur eine Minderheit damit etwas anfangen kann. Auch haben die Verwaltungsleistungen in der Regel eine Bezeichnung, die sich zwar Insidern des öffentlichen Dienstes erschließt, Bürgerinnen und Bürgern aber nicht immer. Es bedurfte einer „Übersetzung“ der Fachbegriffe der Verwaltung, so dass die Dienstleistungen im Fragebogen möglichst einfach und eindeutig identifiziert werden. Nicht nur im Fragebogen, sondern die Services des E-Governments müssen im Sinne einer empfängerorientierten Formulierung grundsätzlich hinterfragt werden.
  • Weiterhin gibt es eine Vielzahl an Angeboten, Anträgen und Services der Münchner Stadtverwaltung. Diese sind in einem überschaubaren Rahmen abzufragen. Geholfen haben die  NEGZ-Studie „Top 100 – Die wichtigsten und am häufigsten genutzten Verwaltungsleistungen für Bürger“ und die Zufriedenheitsbefragung 2015 des Statistischen Bundesamtes, welche bei diesem Unterfangen auf Lebensphasen der Bürgerinnen und Bürger abstellen. Daher beziehen sich die Fragen auf mögliche Lebensphasen bzw. Themenbereiche, in denen sich die Münchnerinnen und Münchner aktuell befinden. So können Eltern besonders an Verwaltungsleistungen bezüglich der „Geburt eines Kindes“ interessiert sein. Aber auch „Ausbildung“ oder „Umzug“ sind mögliche weitere Lebensphasen. Je Themenbereich werden die dahinter stehenden, von der Stadtverwaltung angebotenen Dienstleistungen abgebildet.

Die Stadtverwaltung unterstützen

Ihre Mithilfe ist gefragt! Unterstützen Sie als Münchnerin und Münchner Ihre Stadt auf dem Weg zur elektronischen Verwaltung.

Die Umfrage findet vom 18.02. bis 18.03.2016 statt:

www.muenchen.de/umfrage-eogov

 

Sie ist freiwillig und anonym und dauert etwa 10-15 Minuten. Die Angaben werden ausschließlich zu dem oben genannten Zweck und in anonymisierter Form verwendet.

Die Auswertung erfolgt im Statistischen Amt der Stadt, das auch den Datenschutz sicherstellt. Der Datensatz wird der Technischen Universität München für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung gestellt. Natürlich erfolgt auch dies unter Wahrung der Anonymität und des Datenschutzes.

Die Ergebnisse werden im April/Mai erwartet und münden in eine Antwort an den Stadtrat. Diese wird im Rathausinformationssystem und auf www.muenchen.de/umfrage-eogov veröffentlicht.

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München