Munich goes smart: kühle Quartiersboxen, sehenden Lichtmasten und viel Mobilität

Am 25. Februar bot die Rathausgalerie den Rahmen für einen ganz besonderen Pitch-Marathon. Das Planungsreferat, das Referat für Arbeit und Wirtschaft sowie das IT-Referat hatten zur Veranstaltung MUNICH GOES SMART geladen. 17 Pilotprojekte aus den Handlungsfeldern Mobilität, Sanierung, IT und Bürgerschaft durften sich in jeweils dreiminütigen Pitches präsentieren. 

17 Projekte in 50 Minuten

Stadtbaurätin Elisabeth Merk, der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Kurt Kapp, und der Werkleiter von it@M, Hans Raab, eröffneten die Veranstaltung. Danach begannen die Kurzvorstellungen. Es ging um kühlende Quartiersboxen, den digitalen Zwilling und sehr viel Mobilität.

Allein sieben Projekte stellten Lösungen oder Konzepte vor, die durch die intelligente Verkettung von Verkehrsmitteln, urbaner Elektromobilität, autonomen Fahren, unterschiedlicher Sharing-Angebote sowie innovativer Last-Mile-Logistik die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum nachhaltig verbessern wollen.

So stellten unter anderem City2Share, stattauto, die Quartiersbox der MVG am Westkreuz und der derzeit am Domagkpark erprobte Concierge-Service ihre Angebote vor. Letzterer will durch die Bereitstellung einer zentralen Annahme- und Abholmöglichkeit im Domagkpark und in der Parkstadt Schwabing Paketzustellfahrten deutlich reduzieren. Die Auslieferung der so genannten „Last Mile“ im Quartier erfolgt dabei durch umweltfreundliche E-Lastenräder.

Sehende Lichtmasten

Doch es ging nicht nur um smarte Mobilität. Wolfgang Glock, Leiter der Stabsstelle E- und Open-Government & Smart City beim IT-Referat, gab unter der Überschrift „Neue Sensoren braucht das Land“ einen Einblick in das Thema Sensorik. Durch die Ausstattung von Lichtmasten mit der entsprechenden Technologie wird es möglich sein, sowohl in der Wetter- und Schadstoffmessung, als auch in der Verkehrsmessung und Parkplatzdetektion einen großen Schritt in Richtung Smart City zu machen.

Eines war Wolfgang Glock dabei besonders wichtig. Die Stadt München arbeite in der Datensammlung und -verarbeitung im Projekt Smarter Together jederzeit DSGVO-konform. Sie sei daher ein verlässlicher und transparenter Treuhänder aller Daten, die jetzt und in Zukunft gesammelt werden. Um für Transparenz zu sorgen sei mit dem Transparency-Dashboard ein Angebot geschaffen worden, über das sich alle umfassend über die Erhebung und Nutzung von Daten durch die Stadt München informieren können.

Ein Beitrag unter Mitwirkung von Benjamin Wimmer

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München

Schreibe einen Kommentar