München wird smart – Intelligente Lichtmasten für unsere Umwelt

Im Herbst 2017 wurden die ersten „intelligenten“ Lichtmasten im Projektgebiet Smarter Together (Neuaubing, Westkreuz und Freiham) aufgestellt und müssen nun noch mit Leben gefüllt werden.

Testgebiet der smarten Lichtmasten

Testgebiet der smarten Lichtmasten

In diesem Zusammenhang gab es im letzten Herbst einen Innovationswettbewerb als Open Call. Bei diesem haben sich verschiedene Unternehmen und Startups mit Vorschlägen zu den Themen Umwelt und Klima, Schadstoffe und Emissionen, sowie Allergien und Gesundheit beworben.

Die Gewinner

smarte Lichtmasten im Projektgebiet

smarte Lichtmasten im Projektgebiet

Sowohl die Unternehmen Vaisala als auch Hawa Dawa haben sich mit innovativen Ideen durchgesetzt. Sie wurden nun beauftragt, die Lichtmasten für ihre smarten, sensorbasierten Lösungen zu nutzen.

Vaisala, ein 1931 in Finnland gegründetes Unternehmen, besticht durch seine Erfahrung auf dem Gebiet der Sensortechnik. Es bedient ein breites Spektrum an Messgeräten – von Wetterstationen und Windmessgeräten bis hin zu Gewitter- und Blitzerkennungssystemen.

Hawa Dawa bedeutet übersetzt „Luftmedizin“ oder „Luftreinheit“ und ist ein Münchener Startup. Seit 2015 wird es durch die Vision getragen, dass das Wissen um die Luftqualität bei der Erstellung und Umsetzung wirksamer Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität hilft.

Sensoren und Daten

Beide Firmen werden die Lichtmasten mit Sensoren zur Messung verschiedener Daten ausrüsten. Dazu gehören unter anderem

  • Temperatur- und Niederschlag
  • Stickoxide
  • Feinstaub
  • CO2
  • Ozon und
  • Windgeschwindigkeit

Die erfassten Messwerte stehen zukünftig den Bürger_innen über die SmartCityApp München zur Verfügung. Zukünftig werden mehr Services für diese Daten entwickelt werden, die direkt mit den Informationen aus den Lichtmasten arbeiten. Datenschutz und -sicherheit sowie Transparenz sind dabei natürlich stets berücksichtigt. Das Projekt steht zudem in direktem Austausch mit der Bevölkerung vor Ort.

Smarter Togehther

Claudine Mayer vom Baureferat und Vertreter des Startups Hawa Dawa bei der Besichtigung des Projektgebiets

Zweiter Open Call geplant

Dieses Jahr noch ist ein zweiter Open Call geplant, bei welchem weitere Ideen zur effektiven Nutzung der smarten Lichtmasten durch Sensoren gesucht werden. Der Schwerpunkt liegt hier im Straßenverkehr. Von Mobilitätsservices über Parkraum-Management bis hin zur Verbesserung des Verkehrsflusses durch Sammlung von Verkehrsinformationen sind die Möglichkeiten vielfältig. Aber auch Sicherheitsthemen und Spielerisches („Gamification“) sind als innovative Aufgabenstellungen geplant.

So geht München einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zur smarten Stadt von Morgen. Mehr zum Thema Smarte Lichtmasten finden Sie bei muenchen.de.

Ein Beitrag unter Mitwirkung der dualen Studentin Manuela Hiesch

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München

Schreibe einen Kommentar