FutureCamp 2018 – Digital. Gemeinsam. Attraktiv.

Zum ersten FutureCamp der Stadt München am 7. Juli waren Studierende und Auszubildende der Stadt München eingeladen, gemeinsam die Themen „Digitalisierung“ und „Attraktivität“ der Verwaltung zu diskutieren. Das BarCamp war ein voller Erfolg.

BarCamp, #NewWork und jede Menge Spaß

BarCamp

BarCamp: Gemeinsam die Stadt verändern

250 Teilnehmer_innen barcampten gemeinsam. Bei diesem Format gibt es keine Tagesordnung. Die Themen stammten von den Auszubildenden und Studierenden selber und spiegeln deren Vorstellungen des digitalen Arbeitens von morgen wieder.

Das Event für Nachwuchskräfte organisierten zwei dual Studierende – vom Logo bis zur Moderation des FutureCamps. Lisa Zech, Studentin Public Management, und Alina Völkl, Studentin Bachelor of Law, haben einen perfekten Job gemacht!

Es gab viele tolle Ideen, Vorschläge und jede Menge Spaß. Unser Video gibt einen Eindruck von der tollen Stimmung auf dem FutureCamp:

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Die Zukunft der Stadt

FutureCamp Slogan

Für die digitale und attraktive Stadt München

Die Idee zum FutureCamp entstand schon vor zwei Jahren im Projekt E- und Open Government. Ziel war es, das Thema Digitalisierung der Verwaltung bereits frühzeitig bei Nachwuchskräften präsent zu machen, deren Meinungen und Ideen zu erfahren und einen Kulturwandel in der Stadtverwaltung anzustoßen.

Schließlich sind es die Kollegen_innen, die heute eine Ausbildung oder ein duales Studium absolvieren, die in wenigen Jahren in den Zukunfts-Projekten mitarbeiten oder als Führungskraft Richtungsentscheidungen treffen werden.

Nach einiger BarCamp-Erfahrung (MucGov17 und MucGov18) konkretisierte sich das Projekt. Um 250 Nachwuchskräfte an einem Samstag zu mobilisieren, brauchte es die Unterstützung der Ausbildungsabteilung des Personalreferates der Stadt München. Hier war man sofort Feuer und Flamme.

Um den Nachwuchskräften einen Einblick in digitale Arbeitswelten unter dem Stichwort „New Work“ zu ermöglichen, boten sich die Räumlichkeiten von Microsoft Deutschland an. Alle Teilnehmer_innen konnten an einer Führungen im Haus teilnehmen und Fragen stellen. Toll, dass das geklappt hat.

2 Referenten, 20 Session-Vorschläge und viel Platz für Diskussionen

IT-Referent Thomas Bönig und Personalreferent Alexander Dietrich begrüßten die Nachwuchskräfte. Ein tolles Zeichen für die Wichtigkeit des FutureCamps, dass beide Referenten dazu einluden, engagiert und mutig zur Digitalisierung und Attraktivität der Stadtverwaltung München beizutragen.

Thomas Bönig und Alexander Dietrich

Die Referenten Thomas Bönig und Alexander Dietrich im Gespräch auf dem FutureCamp18

Nach der Keynote und einer Vorstellungsrunde pitchten die Teilnehmer_innen insgesamt 20 Session-Vorschläge: Vom digitalen und mobilen Arbeitsplatz der Zukunft, über die Idee einer Onboarding-App für Nachwuchskräfte bis hin zum Wunsch, innovativen Projekte mehr Raum zu geben.

Wie auf einem BarCamp üblich, wurde gedutzt. Schnell öffneten sich die Teilnehmer_innen und redeten Tacheles: Was funktioniert nicht gut, was geht besser und wie.

Die Ergebnisse des FutureCamp

Die Themen wurden dabei auch kontrovers diskutiert. Die Digitalisierung und die damit verbundenen Veränderungen wurden nicht nur positiv gesehen. So war den Teilnehmern_innen trotz des Wunsches nach mobilen und flexiblen Arbeitsweisen auch ein funktionierendes Team sehr wichtig. Die Inhalte und Ergebnisse der einzelnen Sessions sind hier nachzulesen:

  • „Laptops statt PC“
    Laptops, Skype, Home Office – von Martina Auer: Dokumentation
  • „Digitalisierung im Onboarding-Prozess“
    Einführung einer Onboarding-App – von Ronja Schrallhammer: Dokumentation
  • „Homeoffice?!“
    Das für und wieder – von Sarah Kreis: Dokumentation
  • „Den Bachelor in der Tasche und jetzt?“
    Aktive Förderung auch bei Masterstudiengängen – von Alina Völkl: Dokumentation
  • „Einmal Ausland und zurück“
    Arbeiten im Ausland als Chance für die LHM – von Simone Krischke: Dokumentation
  • „Support für Bürger“
    Wie die LHM besser helfen kann – von Ronja Kohler: Dokumentation
  • „Neue Arbeitsweisen, neue Kultur“
    Was erwarten wir durch die Digitalisierung? – von Daniela Steiner: Dokumentation
  • „Robotic Process Automation“
    Automatisierung von Geschäftsprozessen – von Nidan Tura: Dokumentation
  • „E-Akte und papierloses Büro“
    Wie kriegen wir das hin? – von Laura Drexler: Dokumentation
  • „Arbeitsplatzausstattung“
    Wie digital geht  Büro? – von Kerstin Königbauer: Dokumentation
  • „Raus aus der Monotonie“
    Belastungswechsel durch Job Rotation – von Alina Vökl: Dokumentation
  • „Attraktiv will jeder, aber was willst Du?“
    Statt schöner Schein: Was macht den Arbeitgeber wirklich attraktiv – von Lisa Zech: Dokumentation
  • „Bewertungsplattform für Praktika“
    Bewertung von Praktika-Stellen – von Alexandra Franz und Wiebke Harenberg: Dokumentation
  • „Kompatibilität der PC-Programme“
    Nutzen in den Vordergrund stellen – von Tobias M. W. Schweitzer: Dokumentation
  • „E-Mail – nein, danke!“
    Weg von der E-Mail-Flut – Alexandra Wachter: Dokumentation
  • „Anwesenheit statt Leistung?“
    Wir kontrollieren Anwesenheit. Wäre Leistung nicht besser? – von Stefan Döring: Dokumentation
  • „Kill a stupid rule“
    Welche Vorgaben können weg? – von Falk Weichsel: Dokumentation
  • „Future-Lab“
    dauerhafte Zukunfts- und Entwicklungsabteilung – von Michael Blümle: Dokumentation (ist angefragt)
  • „Interdisziplinäre Projekte“
    Referats- und fachbereichsübergeifendes Arbeiten – von Tim Müller: Dokumentation
  • „Mein München, ein Online-Stadtplatz?“
    Eine Plattform für Bürger_innen – von Lisa Zech: Dokumentation

Ruf nach Veränderung

Um die Ideen des Futurecamp weiter zu tragen, wählten die Nachwuchskräfte per Klebepunkte ihre besten drei Sessions: „Laptops statt PC“, „Robotic Process Automation“ und „E-Akte, Papierloses Büro“.

Die Ideen und Vorschläge werden nun den verantwortlichen Entscheidungsträgern der Stadt München präsentiert. Dazu werden die Moderatoren_innen der drei Sessions in einem der nächsten IT-Ausschüsse im Münchner Stadtrat die Ergebnisse vorstellen. Ein wichtiger Schritt, um Veränderungen anzustoßen.

Wir werden berichten, welche Ideen des FutureCamps tatsächlich umgesetzt werden. Hier noch ein paar Eindrücke vom FutureCamp 2018:

Vernetzung und Miteinander

Natürlich diente das FutureCamp auch als Möglichkeit, sich unter den Teilnehmer_innen der verschiedenen Ausbildungs- und Studienrichtungen zu vernetzen. Spätestens, wenn die Nachwuchskräfte ihre Ausbildung/ihr Studium beendet haben, ist es immer gut, ein persönliches Netzwerk über alle Referate hinweg aktivieren zu können.

Wir vom Team E- und Open Government würden uns sehr freuen, wenn das FutureCamp 2018 nur der Auftakt ist. Veranstaltungen, an denen städtische Mitarbeiter_innen gemeinsam Zukunftsthemen diskutieren, sollte es öfter geben. Insoweit hoffen wir, dass sich die Methode BarCamp etabliert und es ein FutureCamp 2019 geben wird.

Hoffentlich bleibt die spürbar hohe Motivation noch lange nach dem FutureCamp erhalten.

Vielen Dank an alle Beteiligten für den tollen Tag!

FutureCamp18

FutureCamp18 by Philipp von Derschau

 

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München

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