Der Nutzen von Offenen Daten – Unser Nachbericht zum Open Data Hackathon 2018

Am 3. März 2018 war der diesjährige internationale Open Data Day. Ein weltweites Event, das den Nutzen von offenen Daten in das Bewusstsein rücken will. Das Projekt E- und Open Government hat gemeinsam mit Code for Munich erneut zum Open Data Hackathon nach München eingeladen.

Etwa 60 interessierte Bürger, Mitglieder der IT-Community Münchens, Datenjournalisten, zahlreiche duale IT-Studierende der Stadt München sowie weitere städtische Kollegen trafen sich im Werk 1.

Open Data Zensus

Mila Frerichs (http://milafrerichs.de/) starte in den Tag mit der Vorstellung seines neuesten Projektes, dem Open Data Zensus. Er berichtete, wie es dazu kam und sprach über die überraschenden Ergebnisse. Der Open Data Zensus erstellt ein automatisches Ranking der Open Data Portale deutscher Städte und bewertet dafür folgende Faktoren:

  • Qualität der Daten
  • Score für Kategorie (ist in jeder Kategorie mindestens ein Datensatz veröffentlicht)
  • Varianz (möglichst gleich viele Datensätze in den unterschiedlichen Kategorien)
  • Anzahl der Datensätze
  • Format (möglichst maschinenlesbar)
  • letztes Update (Aktualität)

Im Übrigen war München mit dem Open Data Portal auf dem zweiten Platz im Ranking der deutschen Städte. Dazu passt, dass Mila sich auch durchaus kritisch mit den Wertungskriterien auseinandersetzte 😉

Open Data Census

Open Data Zensus by Mila Frerichs

Den kompletten Foliensatz findet Ihr auf Github oder als Download (PDF). Andy Hubel hat die Keynote zudem mitgeschnitten:

Sensordaten der intelligenten Lichtmasten

Wolfgang Glock, Stabsstellenleiter E- und Open Government & Smarter Together der Stadt München stellte nach der Mittagspause aktuelle Entwicklungen zur Smart City München vor. Vor allem sprach er über die Gewinner des Open Call für die Sensorik der Lichtmasten im Projektgebiet.

In Kürze gibt es einen zweiten Wettbewerb. Also dran blieben und diesen Blog lesen.

Warum nicht einen eigenen Feinstaubsensor bauen?

Die Feinstaubbelastung ist aktuell ein brisantes Thema. Die offizielle Datenlage bleibt aber unübersichtlich. Daher hat Code for Munich auf dem Hackathon angeboten, selber einen Feinstaubsensor zu bauen. Das Interesse an diesem Workshop war sehr groß, so dass die verfügbaren Bausätze schnell vergriffen waren.

Die Sensoren liefern ihre Daten zudem an luftdaten.info, so dass sich mehr und mehr eine besser Datenlage über die Feinstaubbelastung ergibt.

Luftdaten.info

Screenshot von luftdaten.info vom 13. März 2018, 12:20 Uhr

Nach dem Open Data Hackathon ist vor dem Bar Camp

Eine Reihe von weiteren Workshops rundeten den Hackathon gelungen ab. Hier noch ein paar Impressionen des diesjährigen Open Data Hackathon:

 

Wer weiter an der digitalen Stadt mitarbeiten möchte, dem sei das Bar Camp #MucGov18 am 5. Mai in München empfohlen. Diskutiert gemeinsam mit Münchner Bürgern und Verwaltungsmitarbeitern die Zukunft der Stadtverwaltung! Anmeldungen und Sessionvorschläge über https://barcamptools.eu/mucgov18/ Wir freuen uns auch Euch.

Wir bedanken uns bei allen Organisatoren, Impulsgebern und Teilnehmern des Open Data Hackathon 2018 im München für das Engagement und freuen uns auf das nächste Jahr.

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München

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