Girls Power für die Smart City München

„Was macht meine Stadt schlau?“ Darüber mussten die Teilnehmerinnen des Girls‘ Day bei STRAC im IT-Referat erst einmal nachdenken. Gestellt hatte die Frage Franziska Meier, Mitarbeiterin im Projekt Smarter Together. Die einhellige Antwort der Schülerinnen lautete:

.„Intelligente und digitale Systeme könnten das ein oder andere Problem sicher lösen“

Diskussionen beim Prototyp-Basteln

Als konkretes Beispiel wählten die Schülerinnen im Alter von 13 und 14 Jahren ein Problem, das sie selbst auf ihrem Schulweg erleben: Die S- und U-Bahnen sind voll, Sitzplätze sind rar und ständig hat man das Gefühl, den falschen Wagon erwischt zu haben.

„Wir brauchen ein System, das darüber informiert, wo noch Platz ist.“

Wie man solche Probleme mit einem systematischen Prozess angehen kann, haben die Mädchen vorher im IT-Referat gelernt: Über Lösungen nachdenken, eine Entscheidung treffen und dann einen Prototypen bauen. Und so entstand in nur eineinhalb Stunden tatsächlich ein Modell, das viele kluge Gedanken visualisierte:

Bastelarbeit aus buntem Papier auf Tischplatte

Girls‘ Day-Ergebnis zum Anfassen

  • Wenn die Bahn (braunes Papier) einfährt, informieren Anzeigen oberhalb der Türen über die mit Sensoren (rotes Rechteck auf dem weißen Papier) gemessene Besetzung.
  • Die Energie für diese Anzeigen gewinnt die Lösung zumindest außerhalb der Tunnel aus Solarzellen (schwarze Karo-Zellen auf dem grünen Papier).
  • So können die Fahrgäste dort in die „smarte“ S-Bahn einsteigen, wo es noch am meisten Platz gibt.

Nachdem der erste Prototyp so schnell umgesetzt war, blieb sogar noch Zeit für eine Optimierung. Die erste Idee sah vor, dass für jeden Wagon Zahlen zur Besetzung oder zu den freien Plätzen angezeigt werden. Zweite Idee nach dem Motto „einfach ist besser“: Die Anzeige soll den Stand der Belegung mit den Ampelfarben visualisieren.

Roboter bei it@M

Der Girls‘ Day bei der Münchner IT war aber nicht auf das Thema Smart City beschränkt: Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Webmanagements wurde auch ein Arbeitsraum im Social Intranet der Stadtverwaltung gestaltet. Beim IT-Eigenbetrieb der Stadt, it@M, hatten die Teilnehmerinnen darüber hinaus Gelegenheit den IT-Referent Thomas Bönig persönlich kennenzulernen und mit dem freundlichen Roboter aus dem Innovationszentrum zu kommunizieren. Sie erlebten interaktive Lernsoftware und ein Quiz mit Echtzeitauswertung. Sie erkundeten den Hochsicherheitsbereich des Rechenzentrum und das Innovationscenter.

Für die Betreuerinnen und Betreuer seitens der Landeshauptstadt München war es ein tolles Erlebnis, so viel „Girl Power“ zu erleben. Die Teilnehmerinnen erfuhren zudem gute Gründe für einen Berufsweg in der IT.

Mehr Informationen zur IT-Karriere finden Sie unter www.muenchen.de/it-karriere. Münchner Organisationen, die auch beim Girls‘ Day mitmachen wollen, erfahren hier mehr.

Ein Beitrag unter Mitwirkung von Elisabeth Wagner.

Team E- und Open-Government der Landeshauptstadt München

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