Skip to content

München hat den 9.000. PC-Arbeitsplatz auf den LiMux Client migriert

von Kirsten Böge am 14.12.11

Das LiMux Projekt läuft „unter Plan“ und „über SOLL“

Das Projekt LiMux hat am 12.12.2011 den 9.000. PC-Arbeitsplatz im Tiefbauamt auf den neuen LiMux Client migirert. Damit kommt das Projekt LiMux schneller voran, als gedacht: Geplant waren 8.500 PC-Arbeitsplätze bis Ende des Jahres 2011. Ebenso sind weitgehend alle MS Office Suiten deinstalliert, von wenigen genehmigten Ausnahmen abgesehen. Im Kreisverwaltungsreferat zieht sich der Wechsel von MS Office auf OpenOffice.org 3.2.1 noch etwas in die Länge, weil hier in einigen Fällen die Abhängigkeit zu Fachverfahren noch zu groß ist. Doch je mehr es gelingt, die entsprechenden Fachverfahren plattformoffen betreiben zu können, sie abzulösen oder zu virtualiseren, desto eher werden auch die letzten MS Office Suiten durch OpenOffice.org ersetzt.

Im Jahr 2012 sollen die restlichen geplanten ca. 3.000 PC Arbeitsplätze auf den LiMux Client migriert und der Betriebsübergang vorbereitet werden. Darüber hinaus werden sukzessive die bislang noch proprietären Fachanwendungen plattformoffenen Lösungen zugeführt.

8 Kommentare
  1. Mike Permalink

    Schade, dass die Pädagogischen Rechner in den Schulen nicht umgestellt werden, wann kommt das? das sollte in 2012 ebenso mit angegangen werden!!

    • Kirsten Böge Permalink

      Da haben Sie Recht, es wäre auch aus unserer Sicht (Projekt LiMux) wünschenswert, wenn ebenfalls die Pädagogischen Rechner umgestellt würden. Dies liegt jedoch in der Hand des Freistaats. Daher sind bisher nur die Verwaltungsrechner umgestellt.

  2. §chinagl Permalink

    Super, wann wird auf LibreOffice umgestellt, um den Wollmux damit einfach nutzen zu können. Wäre schade, wenn diese einfache Chance nicht genutzt würde. Aber jetzt ist IBM beteiligt und hat sich – im Gegensatz zu anderen Branchengrößen (z.B. RedHat, Google) noch immer nicht eindeutig zu LibreOffice bekannt.

    • Kirsten Böge Permalink

      Im Moment haben wir eine funktionierende neue OpenOffice – Version und damit keinen Bedarf, auf LibreOffice umzustellen. Erst wenn sich die Situation ändern sollte, werden wir (die Stadt München) erneut prüfen und eine Entscheidung treffen.

  3. Keep up the great work for freedom.

  4. Chakra Permalink

    Keep the good job!!! Also I’d love that other european cities and countries took notice on your excellent choice.

    • Kirsten Böge Permalink

      Thank you, Chakra. Indeed, in the future we will put more effort in focusing on ‘PR’ and exchanging knowledge with other european cities.
      Buy the way, just recently, our Lord Mayor Christian Ude wrote a letter to Neelie Kroess, EU Commissioner for Digital Agenda, asking (on behalf of many municipalities and regional authorities in Germany), that:

      a) It is desirable that all documents are provided both in MS Office and in open document formats.
      b) All presentation notebooks used in EU organisations and networks as well as in EU projects are to be equipped with OpenOffice or LibreOffice as an alternative to MS Office.

      The IT-Blog will keep you up to date.

Trackbacks & Pingbacks

  1. LiMux: Munich goes Free Software « vgrass.de

Die Kommentarfunktion ist zur Zeit leider deaktiviert.