Skip to content
16.9.14

M-WLAN HOTSPOTS

von Elke Wildraut

M-WLAN HOTSPOTIm Rahmen des weiteren Ausbaus von M-WLAN wurden die aktuellen Standorte am Sendlinger-Tor-Platz, Karlsplatz (Stachus), Marienplatz und Odeonsplatz mit Hinweisschildern ausgestattet.
Parallel hierzu werden zeitnah an den Touristeninformationen am Hauptbahnhof und am Marienplatz Infopostkarten insbesondere für Besucherinnen und Besucher der Landeshauptstadt München bereitgestellt.

10.9.14

Neue Funktion der AWM-App: Standorte Altkleider-Container

von Elke Wildraut

AWM-AppMit der App des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) für Android-Smartphones und iPhones (AWM-App) finden Sie nun auch tagesaktuell alle aufgestellten Container des AWM für Altkleider.
Alle Interessierten können sich die App auf der Webseite des AWM unter www.awm-muenchen.de/app.html oder direkt im Android Market oder iTunes Store kostenfrei herunterladen.

Hier gehts zur App.

24.7.14

Bug Squashing Party 2014

von martina.memmel

Hackfest 2011Nur eine Woche nach dem LibreOffice Hackfest in Toulouse veranstaltet die Landeshauptstadt München von Freitag, 21. November bis Sonntag, 23. November 2014 die Bug Squashing Party (BSP) – ein Entwicklertreffen der Open Source Community. Im letzten Jahr besuchten rund 40 Entwicklerinnen und Entwickler die gemeinsame Debian und Kubuntu BSP. Auch die diesjährige Veranstaltung wird wieder in den Büroräumen des städtischen IT-Dienstleisters it@M stattfinden. Die Landeshauptstadt München erhofft sich – wie schon in der Vergangenheit – wieder Verbesserungen für ihre Clients.

Neben dem “bug squashing” wird ein Hauptaugenmerk auf KDE Frameworks 5 und Plasma 5 liegen. Hierbei geht es sowohl um die Paketierung für Kubuntu und Debian, als auch um die konkrete Weiterentwicklung in Form eines KDE PIM Sprints.

Die Teilnahme ist offen für alle Entwicklerinnen und Entwickler. Auch LibreOffice Entwicklerinnen und Entwickler sind an dieser Stelle herzlich eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Jan-Marek Glogowski kümmert sich um die Organisation. Für Verpflegung ist gesorgt.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://wiki.debian.org/BSP/2014/11/de/Munich. Um rechtzeitige Registrierung wird gebeten, um die Planung zu erleichtern.

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – - – – – – – – –

Just a week after the LibreOffice Hackfest in Toulouse, the City of Munich is organizing a Bug Squashing Party (BSP) – an Open Source developer meeting, starting Friday, 21st November, running until Sunday, 23rd November 2014. Last years event saw 40 free software developers attending from Debian and Kubuntu. It will again be hosted in the offices of the municipal IT service provider it@M. As in recent years, the City of Munich hopes for improvements usable for their clients.

In addition to the bug squashing, a major topic will be KDE Frameworks 5 and Plasma 5. While Debian and Kubuntu might focus on packaging, KDE PIM is running a development sprint.

Participation is free and open for all developers, including developers from the LibreOffice project, but we are limited to 40 attendees. Jan-Marek Glogowski will take care of the organization. This includes the venue and free catering.

For further information visit https://wiki.debian.org/BSP/2014/11/de/Munich. If you want to attend, please add your name to the list of participant to ease planning.

15.4.14

Zusammenarbeit der Landeshauptstadt München mit der Open-Source-Community

von peter.onderscheka

Anfang März 2014 sind weitere Dienste des E- und Open-Government-Projekts auf dem Online-Service-Portal der Stadt an den Start gegangen. Dazu gehört beispielsweise der Stellen-Newsletter, bei dem potenzielle Bewerberinnen und Bewerber ab sofort eine Übersicht über aktuelle Jobangebote per E-Mail erhalten können. Hier wird die Open-Source-Lösung „phpList“ als Newsletter-Plattform verwendet.

Anwender von Open-Source-Produkten können ehrenamtliche Entwickler unkompliziert über das Internet kontaktieren, Fragen stellen, Anregungen für neue Funktionalitäten abgeben oder Fehler korrigieren lassen. Die Antworten erhalten sie meist augenblicklich zurück. Damit schafft diese informelle und direkte Kontaktmöglichkeit einen einfachen und kostenlosen Zugang zu den Kernentwicklern von Open-Source-Software.

Durch die Wahl von „phpList“ als Newsletter-Plattform konnte die Landeshauptstadt München auf die Rückmeldung der Community vertrauen, um sicherheitstechnische Fragen detailliert beantworten zu lassen. Dabei konnte sie sich vor allem auf den Entwickler Michiel Dethmers aus den Niederlanden verlassen, der mit Rat und Tat zur Seite stand.

Ein weiteres neues Online-Angebot auf dem Portal ist der Münchner Ferien- und Familienpass des Sozialreferats. Diese beiden Pässe können online beantragt und elektronisch bezahlt werden. Hier wird die Anwendung PDF split and merge (PDFsam) zum Zusammenführen und Aufteilen von PDF-Dokumenten genutzt. Mit Hilfe des italienischen Community Entwicklers Andrea Vacondio gelang es der Stadt München die Weiterentwicklung der Anwendung voranzutreiben. Jetzt können die für die Anmeldung benötigten PDF-Dokumente für den Ferien- und Familienpass noch zuverlässiger zusammengeführt werden.

Einen herzlichen Dank noch einmal an beide Kollegen für die schnelle und unbürokratische Hilfe! Diese beiden Beispiele zeigen, wie man mit Hilfe der Teilnehmer einer Community schnell, einfach und professionell Unterstützung erhalten kann. Durch die Hilfe der beiden Kollegen konnten die größten anfänglichen Herausforderungen gemeistert und die Online-Services so rechtzeitig für die Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt werden.

Das Online-Service-Portal erreichen Sie unter www.muenchen.de/online-services.

10.4.14

Neue Dienste auf dem Online-Service-Portal der Landeshauptstadt München

von Wolfgang Glock

Das Online-Service-Portal ergänzt seit November 2013 die Online-Angebote für Verwaltungsdienstleistungen. Durch Einrichten eines persönlichen Bürgerkontos etwa, das auch in Verbindung mit dem neuen Personalausweis zur Authentisierung erfolgen kann, sind Verwaltungsvorgänge leichter abzuwickeln. Im Dienstleistungsfinder auf www.muenchen.de/dienstleistungsfinder stehen zudem umfangreiche Informationen und Hinweise zu allen Online-Angeboten und Dienstleistungen der Landeshauptstadt München zur Verfügung.

Anfang März 2014 sind weitere Online-Dienste auf dem Portal an den Start gegangen, unter anderem neue Angebote mit elektronischer Zahlungsmöglichkeit wie der Münchner Ferien- und Familienpass des Sozialreferats. Diesen kann man jetzt auch bequem online erwerben. Über die Infoseiten www.muenchen.de/ferienpass und www.muenchen.de/familienpass können beide Pässe beantragt, elektronisch bezahlt und bequem per Post zugeschickt werden. Bisherige Verkaufsstellen bleiben weiterhin bestehen.
Unter dem Motto „Ideal gegen Langeweile und gemeinsam durch die Stadt“ sind viele Gutscheine und Tipps für aufregende Unternehmungen in und um München geboten, die man mit den Pässen nutzen kann. Der Familienpass bietet Münchner Familien das ganze Jahr über Ermäßigungen, Anregungen und exklusive Angebote für die Freizeitgestaltung. Der Ferienpass enthält Gutscheine für Ausflüge und Aktionen während der bayerischen Schulferien, wie zum Beispiel für die Schwimmbäder (6-17 Jahre), die MVV-Nutzung für das gesamte Tarifgebiet in den Sommerferien (6-14 Jahre) und das Ferienpassprogramm.

Zusätzlich zur Seite www.muenchen.de/stellen können potenzielle Bewerberinnen und Bewerber ab sofort eine Übersicht über aktuelle Jobangebote per E-Mail erhalten. Nach der Registrierung mit E-Mail-Adresse unter www.muenchen.de/newsletter informiert der neue Stellen-Newsletter regelmäßig direkt über offene Stellen bei der Stadt. Geplant sind mittelfristig weitere Newsletter zu anderen Themen ebenfalls hier zentral bereitzustellen.

Um elektronische Kommunikation noch sicherer zu gestalten, wurde eine neue IT-Infrastruktur in Betrieb genommen. Diese ermöglicht es zwischen Dienststellen der Stadt und anderen Behörden, Informationen auf elektronischem Weg noch besser verschlüsselt und schneller auszutauschen. Auch eine später Nutzung mit Bürgerinnen und Bürgern ist vorgesehen.

In der nächsten Projektphase des E- und Open-Government Projekts werden weitere Themen wie De-Mail als neuer elektronischer Kommunikationsweg mit der Stadt und eine eigenständige Plattform für OpenData zur Bereitstellung offener Daten der Verwaltung vorbereitet.

Das Online-Service-Portal erreichen Sie unter www.muenchen.de/online-services.

9.4.14

LHM auf der CC-Partnerfachtagung am 30. April 2014

von Elke Wildraut

Am Mittwoch, 30. April 2014, 13:00 – 20.00 Uhr findet zum 7. Mal die CC-Partnerfachtagung am Campus Lothstraße 64 statt.

Die Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München lädt alle Studierenden und Alumni sowie die KollegInnen der beteiligten Fakultäten ein. Ziel der Veranstaltung ist es, allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, Vertreter der Partnerunternehmen der Fakultät einmal ganz persönlich kennen zu lernen sowie sich über gemeinsame Forschungsaktivitäten, aktuelle Jobs, Praktikantenstellen und Abschlussarbeiten zu informieren.

Im Rahmen der Vortragssession ab 15.30 Uhr hält Wolfgang Glock, Projektleiter des Projekts E-/Open-Government und IT-Stratege bei der Landeshauptstadt München, einen Vortrag zum Thema
E- und Open-Government Projekt der Landeshauptstadt München – Rahmenbedingungen, Projektvorgehen, Umsetzungsbeispiele“.

7.4.14

Freier Zugang zum Internet: Öffentliches WLAN wird ausgebaut

von Elke Wildraut

Im Internet mit Smartphone oder Tablet schnell per WLAN surfen zu können, soll in München künftig an zusätzlich rund 20 Standorten im öffentlichen Raum möglich sein. Der Verwaltungs- und Personalausschuss des Stadtrats hat in seiner Sitzung am 2. April einstimmig beschlossen, das bestehende Pilotprojekt zum „Wireless LAN“ deutlich auszubauen. Zudem soll die Möglichkeit geschaffen werden, das kostenlose Internet-Surfen auf Plätzen und Straßen sicherer zu machen.

Bisher hatte die Landeshauptstadt zusammen mit den Stadtwerken München (SWM) als Betreiber das öffentliche M-WLAN seit Juni beziehungsweise September 2013 an vier Standorten angeboten: am Marienplatz sowie auf dem Odeonsplatz, dem Karlsplatz und am Sendlinger Tor. Das Pilotprojekt, das bisher auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt war, gilt schon jetzt als Erfolg. Im Zeitraum von sechs Monaten konnten insgesamt rund 22.000 Nutzerinnen und Nutzer gezählt werden. Außerdem zeigte sich, dass gerade bei Großveranstaltungen, die viele Besucherinnen und Besucher anziehen, die Nutzungszahlen im Vergleich zu den Durchschnittswerten im Normalbetrieb ansteigen.

Aufgrund der ersten positiven Resonanz will die Stadt München ihr W-LAN-Angebot nun räumlich deutlich ausbauen. M-WLAN soll künftig an rund 25 Standorten angeboten werden. Neben den vier bereits eingerichteten W-LAN-Zonen könnte das Angebot nach aktuellen Planungen auf attraktive Innenstandorte wie den Marienhof, das Tal, den Viktualienmarkt oder das Isartor ausgeweitet werden. Auch könnten Stadtteilzentren wie der Harras, der Rotkreuzplatz oder der Pasinger Bahnhof für das kostenlose Internet-Surfen ausgerüstet werden. Allerdings sollen nicht nur öffentliche Plätze in das Konzept einbezogen werden. Geplant ist auch, die Service-Center der SWM mit M-WLAN auszustatten. Als weitere Ausbaustufe könnten „stadtnahe“ Einrichtungen akquiriert werden, etwa die Stadtsparkassen oder der Olympiapark.

Außerdem soll der freie Zugang zum Internet sicherer werden. Künftig soll es die Möglichkeit geben, sich als Nutzerin oder Nutzer von M-WLAN zu registrieren. Hierdurch können Anmeldedaten in den mobilen Endgeräten hinterlegt werden. Damit entfällt nicht nur die Bestätigung der Nutzungsbedingungen bei jeder Anmeldung, der Datenverkehr kann so auch kryptografisch
gesichert werden. Der Nutzer beziehungsweise die Nutzerin wird somit gegen unbefugtes Abhören geschützt.

Geplant ist, M-WLAN nachhaltig als städtisches Angebot zu etablieren. Das nun beschlossene Erweiterungskonzept soll vorerst bis Ende 2017 laufen. Im Zuge der dann anstehenden Evaluierung soll versucht werden, die Kosten für die Landeshauptstadt München zu senken beziehungsweise einen kostenneutralen Betrieb sicherzustellen.

12.12.13

LiMux Projektabschluss: Software-Evolution hat sich bewährt

von Kirsten Böge
Bürgermeisterin Christine Strobl und LiMux-Projektleiter Peter Hofmann beim Projektabschluss (Bildquelle: M. Kosowsky, LHM)

“Zehn Jahre nach dem wegweisenden Beschluss des Stadtrates,
städtische PC-Arbeitsplätze auf Open Source Software umzustellen,
geht das Projekt „LiMux – Die IT-Evolution“ in den Regelbetrieb über.

Am 11. Dezember hat der IT-Ausschuss des Münchner Stadtrates den Projektabschlussbericht für LiMux abgenommen. …” [mehr in der Rathausumschau vom 12.12.2013]

[Im Bild zu sehen: Bürgermeisterin Christine Strobl und LiMux-Projektleiter Peter Hofmann mit der Projektabnahmeerklärung (Bildquelle: M. Kosowsky, LHM)]

18.11.13

Neues Online-Service-Portal der Landeshauptstadt München

von Elke Wildraut
(v.l.n.r.) Dr. Daniela Rothenhöfer, Bürgermeisterin Christine Strobl, Wolfgang Glock

Mit ihrem neuen Online-Service-Portal hat die Stadt München am Freitag, 8. November, den Grundstein für ihr künftiges Bürgerportal gelegt.

Nach einer Begrüßung durch Frau Bürgermeisterin Strobl und einer kurzen Vorstellung der aktuellen E- und Open-Government-Aktivitäten hatten Vertreterinnen und Vertreter des Münchner Stadtrats, zahlreiche Gäste und Medienvertreter die Möglichkeit, sich auf einem Marktplatz über die bisherigen Ergebnisse und die neue Internet-Plattform zu informieren.
Gezeigt wurden neue elektronische Dienste für die Münchnerinnen und Münchner an Beispielen aus den Referaten für Gesundheit und Umwelt sowie für Stadtplanung und Bauordnung. Damit lässt sich zukünftig der ein oder andere Gang zur Behörde vermeiden. Erweitert wird das bestehende Online-Angebot insbesondere um ein persönliches Bürgerkonto, in dem Grundinformationen hinterlegt werden können. So wird die Erfassung von Anträgen vereinfacht und der Nutzer behält die Übersicht über seine bisherigen Aktivitäten im Portal. Die mit dem Bürgerkonto mögliche Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises kann nach Umsetzung des E-Government-Gesetzes auch auf Landesebene dienen – zur Identifizierung der Person und als Ersatz für die Unterschrift. In Kürze wird es zudem die Möglichkeit zur elektronischen Bezahlung geben.

Neben diesen neuen Basisfunktionen wurde der bereits seit längerem sehr erfolgreiche Dienstleistungsfinder als wichtige Funktion des Internetangebots gezeigt. Er unterstützt die Münchnerinnen und Münchner bei der Suche nach Informationen zu allen Dienstleistungen, Behörden und Einrichtungen der Landeshauptstadt München.

„Damit hat die Stadt München die Basis geschaffen, ihr Online-Service-Angebot den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entsprechend nachhaltig auszubauen“, erklärte Bürgermeisterin Christine Strobl bei ihrem Rundgang mit Dr. Daniela Rothenhöfer, Leitung IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling (STRAC) und Wolfgang Glock, Projektleiter E- und Open-Government. Wie viele der Besucherinnen und Besucher testete sie live die neuen elektronischen Dienste und Funktionen.

Auch Peter Onderscheka, Leiter des Geschäftsbereichs IT-Strategie & IT-Sicherheit von STRAC, berichtete: „Wir wollen die Hemmschwelle senken, die Menschen sollen besser mit der Stadt interagieren können.“

Erreicht wurde dieser erste Meilenstein durch ein hoch engagiertes Projektteam aus mehreren Referaten, dem IT-Dienstleister it@M, dem Kernteam im Direktorium und nicht zuletzt der AKDB, von der die Plattform für das Bürgerportal stammt.

Im Jahr 2014 werden dem Portal weitere grundlegende Dienste folgen. Insbesondere wird eine Open-Data-Plattform mit offenen Daten der Münchner Verwaltung bereitgestellt und es werden zusätzliche Möglichkeiten zur sicheren elektronischen Kommunikation mit der Verwaltung geschaffen.

Das Online-Service-Portal erreichen Sie unter www.muenchen.de/online-services.

7.11.13

Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten von Ländern und Kommunen

von Elke Wildraut

In der zweiten Oktoberwoche fand parallel zur it-sa, der Spezialmesse für IT-Sicherheit, in Nürnberg die Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten von Ländern und Kommunen statt.
Es handelte sich um die erste Jahrestagung auf Basis der Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung. Bereits früher wurden ähnliche Veranstaltungen von der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung durchgeführt.

Die Landeshauptstadt München war auf dieser Tagung durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Eigenbetriebs it@M (zentraler Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München) und der Hauptabteilung III des Direktoriums (IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling [STRAC]) vertreten.

Peter Onderscheka,  Leiter des Geschäftsbereichs IT-Strategie & IT-Sicherheit von STRAC, berichtete:
“Im Rahmen der Veranstaltung gab es einige Workshops zu Themen wie IT-Sicherheitsmanagement, sichere Netze, Awareness-Schulungen, Sicherheits-Mindeststandards usw.. Im Rahmen der Berichte und Auswertungen der Workshops im Plenum wurde auch das Projekt „NeSsi“ der Landeshauptstadt München erwähnt und gelobt. Das städtische Projekt zum Redesign der Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur hat offensichtlich Aufsehen erweckt.
Ein Highlight der Veranstaltung war sicher die Keynote von Frau Professor Dr. Eckert von Fraunhofer AISEC und der TU München. Sie stellte anschaulich dar, dass zwar z.B. mobile Endgeräte und Cloud-Dienste neue Bedrohungen entstehen lassen, letztendlich aber immer wieder die alten Einfallstore die überwiegende Zahl der erfolgreichen Angriffe bestimmen. Die Klassiker waren und bleiben damit schwache und mehrfach verwendete Passworte, menschliche Schwächen (Bequemlichkeit, Social Engineering) und Schadsoftware. Damit sind auch weiterhin die Top-Handlungsfelder für IT-Sicherheitsbeauftragte gesetzt. Weitere Vorträge befassten sich z.B. mit dem Management von mobilen Endgeräten und den Möglichkeiten zum Informationsaustausch unter den IT-Sicherheitsbeauftragten. Ein Staatsempfang in der frisch renovierten Kaiserburg in Nürnberg durch den  IT-Beauftragten der bayerischen Staatsregierung, Herrn Staatssekretär Pschierer, ermöglichte einen sehr hilfreichen Erfahrungsaustausch am Rande der Veranstaltung.

Am zweiten Tag gab es noch die Gelegenheit, aktuelle Produkte und Trends bei den 357 Ausstellern auf der it-sa – übrigens weltweit die drittgrößte und Europas wichtigste Spezialmesse für IT-Sicherheit – zu erkunden. Auf der Messe wurde viel Interessantes geboten, aber es war enttäuschend, dass einige Anbieter aktuelle Schlagworte aus dem Bereich IT-Sicherheit dafür nutzten, mit alten Konzepten auf “Bauernfängerei” zu gehen.

Insgesamt haben die beiden Tage sehr zum Verständnis von Zusammenhängen und Abhängigkeiten gedient, viel Raum für interessante Gespräche geboten und einige Anregungen gegeben. Damit war die Veranstaltung – insbesondere in Kombination mit der Messe – sehr erfolgreich und wird voraussichtlich auch 2014 fortgesetzt.”