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15.4.14

Zusammenarbeit der Landeshauptstadt München mit der Open-Source-Community

von peter.onderscheka

Anfang März 2014 sind weitere Dienste des E- und Open-Government-Projekts auf dem Online-Service-Portal der Stadt an den Start gegangen. Dazu gehört beispielsweise der Stellen-Newsletter, bei dem potenzielle Bewerberinnen und Bewerber ab sofort eine Übersicht über aktuelle Jobangebote per E-Mail erhalten können. Hier wird die Open-Source-Lösung „phpList“ als Newsletter-Plattform verwendet.

Anwender von Open-Source-Produkten können ehrenamtliche Entwickler unkompliziert über das Internet kontaktieren, Fragen stellen, Anregungen für neue Funktionalitäten abgeben oder Fehler korrigieren lassen. Die Antworten erhalten sie meist augenblicklich zurück. Damit schafft diese informelle und direkte Kontaktmöglichkeit einen einfachen und kostenlosen Zugang zu den Kernentwicklern von Open-Source-Software.

Durch die Wahl von „phpList“ als Newsletter-Plattform konnte die Landeshauptstadt München auf die Rückmeldung der Community vertrauen, um sicherheitstechnische Fragen detailliert beantworten zu lassen. Dabei konnte sie sich vor allem auf den Entwickler Michiel Dethmers aus den Niederlanden verlassen, der mit Rat und Tat zur Seite stand.

Ein weiteres neues Online-Angebot auf dem Portal ist der Münchner Ferien- und Familienpass des Sozialreferats. Diese beiden Pässe können online beantragt und elektronisch bezahlt werden. Hier wird die Anwendung PDF split and merge (PDFsam) zum Zusammenführen und Aufteilen von PDF-Dokumenten genutzt. Mit Hilfe des italienischen Community Entwicklers Andrea Vacondio gelang es der Stadt München die Weiterentwicklung der Anwendung voranzutreiben. Jetzt können die für die Anmeldung benötigten PDF-Dokumente für den Ferien- und Familienpass noch zuverlässiger zusammengeführt werden.

Einen herzlichen Dank noch einmal an beide Kollegen für die schnelle und unbürokratische Hilfe! Diese beiden Beispiele zeigen, wie man mit Hilfe der Teilnehmer einer Community schnell, einfach und professionell Unterstützung erhalten kann. Durch die Hilfe der beiden Kollegen konnten die größten anfänglichen Herausforderungen gemeistert und die Online-Services so rechtzeitig für die Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt werden.

Das Online-Service-Portal erreichen Sie unter www.muenchen.de/online-services.

10.4.14

Neue Dienste auf dem Online-Service-Portal der Landeshauptstadt München

von Wolfgang Glock

Das Online-Service-Portal ergänzt seit November 2013 die Online-Angebote für Verwaltungsdienstleistungen. Durch Einrichten eines persönlichen Bürgerkontos etwa, das auch in Verbindung mit dem neuen Personalausweis zur Authentisierung erfolgen kann, sind Verwaltungsvorgänge leichter abzuwickeln. Im Dienstleistungsfinder auf www.muenchen.de/dienstleistungsfinder stehen zudem umfangreiche Informationen und Hinweise zu allen Online-Angeboten und Dienstleistungen der Landeshauptstadt München zur Verfügung.

Anfang März 2014 sind weitere Online-Dienste auf dem Portal an den Start gegangen, unter anderem neue Angebote mit elektronischer Zahlungsmöglichkeit wie der Münchner Ferien- und Familienpass des Sozialreferats. Diesen kann man jetzt auch bequem online erwerben. Über die Infoseiten www.muenchen.de/ferienpass und www.muenchen.de/familienpass können beide Pässe beantragt, elektronisch bezahlt und bequem per Post zugeschickt werden. Bisherige Verkaufsstellen bleiben weiterhin bestehen.
Unter dem Motto „Ideal gegen Langeweile und gemeinsam durch die Stadt“ sind viele Gutscheine und Tipps für aufregende Unternehmungen in und um München geboten, die man mit den Pässen nutzen kann. Der Familienpass bietet Münchner Familien das ganze Jahr über Ermäßigungen, Anregungen und exklusive Angebote für die Freizeitgestaltung. Der Ferienpass enthält Gutscheine für Ausflüge und Aktionen während der bayerischen Schulferien, wie zum Beispiel für die Schwimmbäder (6-17 Jahre), die MVV-Nutzung für das gesamte Tarifgebiet in den Sommerferien (6-14 Jahre) und das Ferienpassprogramm.

Zusätzlich zur Seite www.muenchen.de/stellen können potenzielle Bewerberinnen und Bewerber ab sofort eine Übersicht über aktuelle Jobangebote per E-Mail erhalten. Nach der Registrierung mit E-Mail-Adresse unter www.muenchen.de/newsletter informiert der neue Stellen-Newsletter regelmäßig direkt über offene Stellen bei der Stadt. Geplant sind mittelfristig weitere Newsletter zu anderen Themen ebenfalls hier zentral bereitzustellen.

Um elektronische Kommunikation noch sicherer zu gestalten, wurde eine neue IT-Infrastruktur in Betrieb genommen. Diese ermöglicht es zwischen Dienststellen der Stadt und anderen Behörden, Informationen auf elektronischem Weg noch besser verschlüsselt und schneller auszutauschen. Auch eine später Nutzung mit Bürgerinnen und Bürgern ist vorgesehen.

In der nächsten Projektphase des E- und Open-Government Projekts werden weitere Themen wie De-Mail als neuer elektronischer Kommunikationsweg mit der Stadt und eine eigenständige Plattform für OpenData zur Bereitstellung offener Daten der Verwaltung vorbereitet.

Das Online-Service-Portal erreichen Sie unter www.muenchen.de/online-services.

9.4.14

LHM auf der CC-Partnerfachtagung am 30. April 2014

von Elke Wildraut

Am Mittwoch, 30. April 2014, 13:00 – 20.00 Uhr findet zum 7. Mal die CC-Partnerfachtagung am Campus Lothstraße 64 statt.

Die Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München lädt alle Studierenden und Alumni sowie die KollegInnen der beteiligten Fakultäten ein. Ziel der Veranstaltung ist es, allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, Vertreter der Partnerunternehmen der Fakultät einmal ganz persönlich kennen zu lernen sowie sich über gemeinsame Forschungsaktivitäten, aktuelle Jobs, Praktikantenstellen und Abschlussarbeiten zu informieren.

Im Rahmen der Vortragssession ab 15.30 Uhr hält Wolfgang Glock, Projektleiter des Projekts E-/Open-Government und IT-Stratege bei der Landeshauptstadt München, einen Vortrag zum Thema
E- und Open-Government Projekt der Landeshauptstadt München – Rahmenbedingungen, Projektvorgehen, Umsetzungsbeispiele“.

7.4.14

Freier Zugang zum Internet: Öffentliches WLAN wird ausgebaut

von Elke Wildraut

Im Internet mit Smartphone oder Tablet schnell per WLAN surfen zu können, soll in München künftig an zusätzlich rund 20 Standorten im öffentlichen Raum möglich sein. Der Verwaltungs- und Personalausschuss des Stadtrats hat in seiner Sitzung am 2. April einstimmig beschlossen, das bestehende Pilotprojekt zum „Wireless LAN“ deutlich auszubauen. Zudem soll die Möglichkeit geschaffen werden, das kostenlose Internet-Surfen auf Plätzen und Straßen sicherer zu machen.

Bisher hatte die Landeshauptstadt zusammen mit den Stadtwerken München (SWM) als Betreiber das öffentliche M-WLAN seit Juni beziehungsweise September 2013 an vier Standorten angeboten: am Marienplatz sowie auf dem Odeonsplatz, dem Karlsplatz und am Sendlinger Tor. Das Pilotprojekt, das bisher auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt war, gilt schon jetzt als Erfolg. Im Zeitraum von sechs Monaten konnten insgesamt rund 22.000 Nutzerinnen und Nutzer gezählt werden. Außerdem zeigte sich, dass gerade bei Großveranstaltungen, die viele Besucherinnen und Besucher anziehen, die Nutzungszahlen im Vergleich zu den Durchschnittswerten im Normalbetrieb ansteigen.

Aufgrund der ersten positiven Resonanz will die Stadt München ihr W-LAN-Angebot nun räumlich deutlich ausbauen. M-WLAN soll künftig an rund 25 Standorten angeboten werden. Neben den vier bereits eingerichteten W-LAN-Zonen könnte das Angebot nach aktuellen Planungen auf attraktive Innenstandorte wie den Marienhof, das Tal, den Viktualienmarkt oder das Isartor ausgeweitet werden. Auch könnten Stadtteilzentren wie der Harras, der Rotkreuzplatz oder der Pasinger Bahnhof für das kostenlose Internet-Surfen ausgerüstet werden. Allerdings sollen nicht nur öffentliche Plätze in das Konzept einbezogen werden. Geplant ist auch, die Service-Center der SWM mit M-WLAN auszustatten. Als weitere Ausbaustufe könnten „stadtnahe“ Einrichtungen akquiriert werden, etwa die Stadtsparkassen oder der Olympiapark.

Außerdem soll der freie Zugang zum Internet sicherer werden. Künftig soll es die Möglichkeit geben, sich als Nutzerin oder Nutzer von M-WLAN zu registrieren. Hierdurch können Anmeldedaten in den mobilen Endgeräten hinterlegt werden. Damit entfällt nicht nur die Bestätigung der Nutzungsbedingungen bei jeder Anmeldung, der Datenverkehr kann so auch kryptografisch
gesichert werden. Der Nutzer beziehungsweise die Nutzerin wird somit gegen unbefugtes Abhören geschützt.

Geplant ist, M-WLAN nachhaltig als städtisches Angebot zu etablieren. Das nun beschlossene Erweiterungskonzept soll vorerst bis Ende 2017 laufen. Im Zuge der dann anstehenden Evaluierung soll versucht werden, die Kosten für die Landeshauptstadt München zu senken beziehungsweise einen kostenneutralen Betrieb sicherzustellen.

12.12.13

LiMux Projektabschluss: Software-Evolution hat sich bewährt

von Kirsten Böge
Bürgermeisterin Christine Strobl und LiMux-Projektleiter Peter Hofmann beim Projektabschluss (Bildquelle: M. Kosowsky, LHM)

“Zehn Jahre nach dem wegweisenden Beschluss des Stadtrates,
städtische PC-Arbeitsplätze auf Open Source Software umzustellen,
geht das Projekt „LiMux – Die IT-Evolution“ in den Regelbetrieb über.

Am 11. Dezember hat der IT-Ausschuss des Münchner Stadtrates den Projektabschlussbericht für LiMux abgenommen. …” [mehr in der Rathausumschau vom 12.12.2013]

[Im Bild zu sehen: Bürgermeisterin Christine Strobl und LiMux-Projektleiter Peter Hofmann mit der Projektabnahmeerklärung (Bildquelle: M. Kosowsky, LHM)]

18.11.13

Neues Online-Service-Portal der Landeshauptstadt München

von Elke Wildraut
(v.l.n.r.) Dr. Daniela Rothenhöfer, Bürgermeisterin Christine Strobl, Wolfgang Glock

Mit ihrem neuen Online-Service-Portal hat die Stadt München am Freitag, 8. November, den Grundstein für ihr künftiges Bürgerportal gelegt.

Nach einer Begrüßung durch Frau Bürgermeisterin Strobl und einer kurzen Vorstellung der aktuellen E- und Open-Government-Aktivitäten hatten Vertreterinnen und Vertreter des Münchner Stadtrats, zahlreiche Gäste und Medienvertreter die Möglichkeit, sich auf einem Marktplatz über die bisherigen Ergebnisse und die neue Internet-Plattform zu informieren.
Gezeigt wurden neue elektronische Dienste für die Münchnerinnen und Münchner an Beispielen aus den Referaten für Gesundheit und Umwelt sowie für Stadtplanung und Bauordnung. Damit lässt sich zukünftig der ein oder andere Gang zur Behörde vermeiden. Erweitert wird das bestehende Online-Angebot insbesondere um ein persönliches Bürgerkonto, in dem Grundinformationen hinterlegt werden können. So wird die Erfassung von Anträgen vereinfacht und der Nutzer behält die Übersicht über seine bisherigen Aktivitäten im Portal. Die mit dem Bürgerkonto mögliche Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises kann nach Umsetzung des E-Government-Gesetzes auch auf Landesebene dienen – zur Identifizierung der Person und als Ersatz für die Unterschrift. In Kürze wird es zudem die Möglichkeit zur elektronischen Bezahlung geben.

Neben diesen neuen Basisfunktionen wurde der bereits seit längerem sehr erfolgreiche Dienstleistungsfinder als wichtige Funktion des Internetangebots gezeigt. Er unterstützt die Münchnerinnen und Münchner bei der Suche nach Informationen zu allen Dienstleistungen, Behörden und Einrichtungen der Landeshauptstadt München.

„Damit hat die Stadt München die Basis geschaffen, ihr Online-Service-Angebot den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entsprechend nachhaltig auszubauen“, erklärte Bürgermeisterin Christine Strobl bei ihrem Rundgang mit Dr. Daniela Rothenhöfer, Leitung IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling (STRAC) und Wolfgang Glock, Projektleiter E- und Open-Government. Wie viele der Besucherinnen und Besucher testete sie live die neuen elektronischen Dienste und Funktionen.

Auch Peter Onderscheka, Leiter des Geschäftsbereichs IT-Strategie & IT-Sicherheit von STRAC, berichtete: „Wir wollen die Hemmschwelle senken, die Menschen sollen besser mit der Stadt interagieren können.“

Erreicht wurde dieser erste Meilenstein durch ein hoch engagiertes Projektteam aus mehreren Referaten, dem IT-Dienstleister it@M, dem Kernteam im Direktorium und nicht zuletzt der AKDB, von der die Plattform für das Bürgerportal stammt.

Im Jahr 2014 werden dem Portal weitere grundlegende Dienste folgen. Insbesondere wird eine Open-Data-Plattform mit offenen Daten der Münchner Verwaltung bereitgestellt und es werden zusätzliche Möglichkeiten zur sicheren elektronischen Kommunikation mit der Verwaltung geschaffen.

Das Online-Service-Portal erreichen Sie unter www.muenchen.de/online-services.

7.11.13

Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten von Ländern und Kommunen

von Elke Wildraut

In der zweiten Oktoberwoche fand parallel zur it-sa, der Spezialmesse für IT-Sicherheit, in Nürnberg die Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten von Ländern und Kommunen statt.
Es handelte sich um die erste Jahrestagung auf Basis der Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung. Bereits früher wurden ähnliche Veranstaltungen von der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung durchgeführt.

Die Landeshauptstadt München war auf dieser Tagung durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Eigenbetriebs it@M (zentraler Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München) und der Hauptabteilung III des Direktoriums (IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling [STRAC]) vertreten.

Peter Onderscheka,  Leiter des Geschäftsbereichs IT-Strategie & IT-Sicherheit von STRAC, berichtete:
“Im Rahmen der Veranstaltung gab es einige Workshops zu Themen wie IT-Sicherheitsmanagement, sichere Netze, Awareness-Schulungen, Sicherheits-Mindeststandards usw.. Im Rahmen der Berichte und Auswertungen der Workshops im Plenum wurde auch das Projekt „NeSsi“ der Landeshauptstadt München erwähnt und gelobt. Das städtische Projekt zum Redesign der Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur hat offensichtlich Aufsehen erweckt.
Ein Highlight der Veranstaltung war sicher die Keynote von Frau Professor Dr. Eckert von Fraunhofer AISEC und der TU München. Sie stellte anschaulich dar, dass zwar z.B. mobile Endgeräte und Cloud-Dienste neue Bedrohungen entstehen lassen, letztendlich aber immer wieder die alten Einfallstore die überwiegende Zahl der erfolgreichen Angriffe bestimmen. Die Klassiker waren und bleiben damit schwache und mehrfach verwendete Passworte, menschliche Schwächen (Bequemlichkeit, Social Engineering) und Schadsoftware. Damit sind auch weiterhin die Top-Handlungsfelder für IT-Sicherheitsbeauftragte gesetzt. Weitere Vorträge befassten sich z.B. mit dem Management von mobilen Endgeräten und den Möglichkeiten zum Informationsaustausch unter den IT-Sicherheitsbeauftragten. Ein Staatsempfang in der frisch renovierten Kaiserburg in Nürnberg durch den  IT-Beauftragten der bayerischen Staatsregierung, Herrn Staatssekretär Pschierer, ermöglichte einen sehr hilfreichen Erfahrungsaustausch am Rande der Veranstaltung.

Am zweiten Tag gab es noch die Gelegenheit, aktuelle Produkte und Trends bei den 357 Ausstellern auf der it-sa – übrigens weltweit die drittgrößte und Europas wichtigste Spezialmesse für IT-Sicherheit – zu erkunden. Auf der Messe wurde viel Interessantes geboten, aber es war enttäuschend, dass einige Anbieter aktuelle Schlagworte aus dem Bereich IT-Sicherheit dafür nutzten, mit alten Konzepten auf “Bauernfängerei” zu gehen.

Insgesamt haben die beiden Tage sehr zum Verständnis von Zusammenhängen und Abhängigkeiten gedient, viel Raum für interessante Gespräche geboten und einige Anregungen gegeben. Damit war die Veranstaltung – insbesondere in Kombination mit der Messe – sehr erfolgreich und wird voraussichtlich auch 2014 fortgesetzt.”

23.9.13

Münchens kostenloses Internet M-WLAN jetzt auf vier Plätzen

von Elke Wildraut

Marienplatz, Stachus, Sendlinger Tor Platz, Odeonsplatz
Gemeinsam mit M-net und dem Stadtportal muenchen.de erweitern die SWM als der Infrastrukturdienstleister Münchens im Auftrag der Landeshauptstadt München das kostenlose öffentliche Angebot M-WLAN. Es ist bereits seit Ende April auf dem Marienplatz verfügbar. Seit dem 20. September ermöglicht M-WLAN an drei weiteren Plätzen einen frei zugänglichen und kostenlosen Internetzugang: Am Sendlinger Tor Platz, am Odeonsplatz und am Stachus.
Mehrere Einwahlpunkte (Accesspoints) in jeweils rund 3 Metern Höhe gewährleisten in der Regel eine flächendeckende Abdeckung mit M-WLAN. Weitere Plätze sind bereits konkret in Planung, darüber hinaus sind zusätzliche Standorte in Untersuchung.

6.9.13

Verteilung kostenloser Linux-CDs gestartet

von Elke Wildraut
Foto einer CD Linux für München

Die Verteilung ist gestartet: Ab Montag, 9. September 2013, liegen Linux-CDs mit dem Titel „Linux für München“ in der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig sowie in allen Stadteilbibliotheken aus. Sie werden in einem Hardcover Umschlag mit erläuterndem Booklet kostenlos zur Verfügung gestellt.

Hintergrund dieser Aktion: Beendet ein Hersteller die Unterstützung für sein Betriebssystem, werden keine Sicherheitslücken mehr geschlossen, wie z.B. am 8. April 2014 für Windows XP. Die Landeshauptstadt München möchte die Münchnerinnen und Münchner in dieser Situation unterstützen, ihre Rechner weiter sicher verwenden zu können. Auf der Grundlage eines Beschlusses des Verwaltungs- und Personalausschusses vom 19. Juni 2013 stellt die Stadt daher 2.000 CDs mit dem freien Betriebssystem Linux kostenlos für Interessierte zur Verfügung.
Das Betriebssystem, das auf diesen CDs vorhanden ist (Distribution Ubuntu 12.04), wird bis April 2017 aktualisiert. Nutzerinnen und Nutzer können damit ihren älteren Rechner weiterhin verwenden. Sicherheitslücken werden geschlossen, neue Viren und andere Schadprogramme haben kein leichtes Spiel.

Mit der Verteilung der Linux-CDs will die Stadt in erster Linie die Unbrauchbarkeit der Rechner verhindern und so den Anfall von Elektroschrott eindämmen. Gleichzeitig präsentiert sie sich als innovative Expertin im Open Source Bereich.

Weitere Informationen finden Sie auf muenchen.de.
Eine Übersicht der Stadtteilbibliotheken und deren Adressen erhalten Sie unter muenchner-stadtbibliothek.de

5.9.13

Debian + Kubuntu Bug Squashing Party 2013

von Kirsten Böge

Das Projekt LiMux veranstaltet von Freitag, 22. November bis Sonntag, 24. November 2013 wieder eine Bug Squashing Party. Im letzten Jahr besuchten rund 45 Entwicklerinnen und Entwickler das Libre Office Hackfest und den Debian BSP in München. Auch die diesjährige Veranstaltung wird wieder in den Büroräumen des LiMux-Projekts stattfinden.

Das Community-Treffen steht diesmal im Zeichen von Debian und Kubuntu, da die Landeshauptstadt München inzwischen in der LiMux-Entwicklung für den Basisclient 5.0 auf eine Kubuntu LTS mit KDE 4 umgestiegen ist.

Die Teilnahme ist offen für Einsteiger und erfahrene Entwickler. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. LiMux-Entwickler Jan-Marek Glogowski wird sich um die Organisation kümmern. Die Verpflegung wird auch in diesem Jahr wieder vom Projekt LiMux zur Verfügung gestellt.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://wiki.debian.org/BSP/2013/11/de/Munich. Um rechtzeitige Registrierung wird gebeten, um die Planung zu erleichtern.

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As in previous years the LiMux project is organising a bug squashing party starting Friday, the 22th November, running until Sunday, 24th November 2013. Last year’s event, a combined LibreOffice Hackfest and Debian BSP, was attended by about 45 free software developers. It will again be hosted in the LiMux project offices.

To accomodate for the switch of the next LiMux release to Kubuntu LTS 12.04 and KDE 4.11, the project invites Debian and Kubuntu / KDE developers for a bug squashing weekend.

Participation is free and open for all developers, but we are limited to 50 attendees. LiMux developer Jan-Marek Glogowski will take care of the organization. This includes the venue and free catering sponsored by the project.

For further information visit https://wiki.debian.org/BSP/2013/11/de/Munich. If you want to attend, please add your name to the participant list to help the organizers.