Am Dienstag, den 11. Juni 2013 können Sie die IT-Landschaft der Landeshauptstadt München auf dem “Branchentreff IT and Communications” im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz 1, kennenlernen.
Am Stand der Landeshauptstadt stehen ab 10 Uhr Kolleginnen und Kollegen von STRAC (IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling) und des Eigenbetriebs it@M (zentraler Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München) für Fragen rund um den Einstieg und Karrieremöglichkeiten in der IT der Landeshauptstadt zur Verfügung. Für die Studentinnen und Studenten der LMU mit fachlichem Schwerpunkt IT, aber auch für alle anderen Interessierten, besteht die Möglichkeit für konkrete Einzelgespräche zum Berufseinstieg und -aufstieg. Schauen Sie vorbei!
Per öffentliches WLAN kostenlos ins Internet – was in München
bislang nur in den Stadtbibliotheken möglich war, soll künftig auch auf zentralen
Plätzen in der Stadt funktionieren. Das hat die Vollversammlung des
Stadtrats gestern beschlossen.
Den Anfang macht der Marienplatz, wo das freie M-WLAN bereits testweise
freigeschaltet ist. Wer sich ins M-WLAN einloggt, muss lediglich die
Nutzungsbedingungen akzeptieren und kann dann bis zu einer Stunde am
Stück kostenlos das Internet nutzen – wobei ein erneutes Einloggen jederzeit
möglich ist. Eine Registrierung ist dazu nicht nötig.
Bis Herbst soll das Gratis-WLAN auf insgesamt fünf Münchner Plätze
ausgedehnt werden. Während der auf zwei Jahre festgelegten Pilotphase
wird zudem geprüft, wie freies WLAN in München darüber hinaus ausgeweitet
werden kann, ohne dass dafür öffentliche Gelder eingesetzt werden
müssen.
M-WLAN ist ein kostenloser Service, der von der Stadt gemeinsam mit
den Stadtwerken München als technischem Partner angeboten wird. Das
Stadtportal muenchen.de und M-net treten dabei als Sponsoren auf.
Am Anfang stand nur eine Idee – und jetzt haben wir viel zu tun, aber mit einem tollen und spannenden „Ausblick”!
Aber bevor ich weiter schreibe: Falls beim Lesen der folgenden Zeilen etwas von unserer Begeisterung überspringt – wir sind dankbar, wenn sich noch Freiwillige finden, die sich aktiv an der Gestaltung des Events beteiligen wollen…
Zurück zur Geschichte:
Es ist fast ein Jahr her, da kam unsere IT-Architektin für die IT-Arbeitsplätze – die auch für das technische Design unseres LiMux-Basisclients verantwortlich ist – auf uns Strategen zu. Sie hatte die Idee, im Kontext unserer Strategieentwicklung einen Event zu organisieren, bei dem es um strategische Fragen rund um Open Source in der öffentlichen Verwaltung geht.
In einer kleinen „verschworenen“ Gruppe haben wir uns ein paar mal zusammengesetzt und der Phantasie freien Lauf gelassen. Wir hatten aufgrund einiger guter Kontakte zu Referenten ganz große Ideen. Da eine solche Aktion für uns aber das erste Mal ist, haben wir uns relativ bald von Phantasien wie einer internationalen Ausrichtung und einer richtig großen Teilnehmerzahl verabschiedet.
Was auch klar war: Wir wollten keine teure „Hochglanz-Veranstaltung“ sondern eine solide Arbeitsatmosphäre und eine Kostenbeteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer allenfalls im Umfang der Selbstkosten. Das bedeutet aber auch, dass die Referenten kein Honorar bekommen werden und wir nur die Spesen ersetzen können. „Community-Geist“ war uns wichtig.
Es war bewusst, dass die Vorbereitung der Veranstaltung einigen Aufwand verursachen wird und daher haben wir ausreichend Zeit eingeplant. Ziel war damit für uns Herbst 2013. Also – ab mit dem Konzept in die Hierarchie zur Genehmigung!
Die erste große Herausforderung war die dann folgende Entscheidung, die Veranstaltung zwar durchzuführen, aber den Termin auf den Juni vorzuverlegen. Naja – für uns war insbesondere wichtig, Herrn Oberbürgermeister Christian Ude als Schirmherrn zu gewinnen. Wie sich wohl allmählich rumgesprochen hat, hat unser Oberbürgermeister dieses Jahr einen außerordentlich engen Terminplan. Die Abstimmung mit dem Büro des Oberbürgermeisters war damit auch der erste Nervenkitzel.
Im Laufe der weiteren Planungen sind dann auch einige bereits fest eingeplante Personalkapazitäten immer weiter weg gebrochen und die Federführung hat sich immer mehr in den Bereich IT-Strategie verschoben.
Inzwischen ist eine kleine aber engagierte Truppe mit der Vorbereitung beschäftigt. Unterstützt werden wir durch unsere ganz liebe Praktikantin, eine Studentin für „Public Management“, die für ein paar Monate bei uns bleibt und mit viel Begeisterung bei der Sache ist.
Um was geht es?
Mit den Open Source Tagen der Landeshauptstadt München soll eine Plattform für Informationsaustausch und Diskussion des großen Themenfeldes geboten werden.
Die Haupt-Zielgruppe sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus öffentlichen Verwaltungen. Weitere Teilnehmer aus OSS‑Organisationen und in Einzelfällen auch Wirtschaftsunternehmen.
In Fachvorträgen und Workshops werden verschiedene, praxisrelevante Themen im Kontext Open Source behandelt. Für die Veranstaltung sind Vorträge geladener Referentinnen und Referenten sowie Diskussionsrunden zu folgenden Schwerpunkten geplant:
- Vergabe und rechtliche Aspekte von Open Source
- Vorgehen, Organisation und Kultur in OSS Projekten
- Nutzung und Technologie von Open Source
- Einsatz von Open Source in Projekten
Ergänzt werden die inhaltlichen Blöcke am Abend durch eine Podiumsdiskussion, mit höchst interessanten Gesprächspartnern. Hier erwarten wir ein paar kontroverse Thesen und eine spannende Diskussion.
Die Veranstaltung findet am 20. und 21. Juni 2013 im Herzen Münchens statt. In den Pausen und beim Abendprogramm gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zum Kennenlernen.
Derzeit stellen wir den konkreten Ablauf zusammen und „verhandeln“ mit potentiellen Referenten und weiteren „Freiwilligen“.
Also – Freiwillige vor
Herzliche Grüße aus München
Peter Onderscheka
PS: Weitere Informationen und ein Link zur Registrierung finden sich unter www.muenchen.de/OpenSourceTage. Konkrete Anfragen können an opensourcetage@muenchen.de gerichtet werden.
Der Open IT-Summit wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum alljährlichen Linux-Tag vom 22. bis 23. Mai 2013 in Berlin stattfinden.
Auf beiden Veranstaltungen ist das Projekt LiMux mit Vorträgen sowie auf dem Open IT-Summit mit einem Stand präsent. Lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf einen persönlichen Austausch.
Für interessierte Kommunen steht ein kleines Kontingent an Freikarten zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail bei: limux@muenchen.de
Ab sofort bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) mit der neuen AWM-App für Android-Smartphones und iPhones alle wichtigen Informationen auch für unterwegs an. Damit sind etwa der Abfuhrkalender, Öffnungszeiten und Standorte der Wertstoffhöfe, der Giftmobilfahrplan, das Abfallexikon und die aktuellsten Informationen der Münchner Müllabfuhr auch mobil verfügbar.
Alle Interessierten können sich die App auf der Webseite des AWM unter www.awm-muenchen.de/app.html oder direkt im Android Market oder iTunes Store kostenfrei herunterladen.
„31 Millionen Deutsche, das sind 44 Prozent der Bundesbürger, besitzen heute nach eigenen Angaben ein Smartphone – Tendenz steigend,“ so Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM. „Mit der neuen App schließen wir eine Lücke in unserem bereits sehr umfangreichen Online-Angebot und der Zugang zu allen wichtigen Informationen rund um die fachgerechte Müllentsorgung in München wird noch einfacher. Letztendlich ist das – etwa durch die einfache Auffindbarkeit der Wertstoffhöfe von jedem beliebigen Standort aus – ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg als erste Millionenstadt die vom neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz geforderte Recyclingquote von 65 Prozent zu erlangen.“
In der Hauptabteilung IT-Strategie und IT-Steuerung/ IT-Controlling im Direktorium (STRAC) hat die Stabsstelle Multiprojektmanagement – kurz MPM – ihre Arbeit aufgenommen. Die Mitarbeiter der Stabsstelle verantworten die Konzeption und Pilotierung eines stadtweiten IT-Multiprojektmanagements.
Mit MPM soll die Planung und Steuerung der IT-Vorhaben und -Projekte der Landeshauptstadt optimiert und laufend unterstützt werden. MPM verbindet die strategische Ebene der IT-Vorhabensplanung mit der Ebene des IT-Projektmanagements.
Auf Basis der Ergebnisse dieser ersten Stufe wird Mitte 2014 über die weiteren Stufen entschieden.
Stellungnahme der Stadt München zur umstrittenen von Microsoft in Auftrag gegebenen LiMux – Studie
Wer diesen Blog liest, der hat wahrscheinlich auch die Reaktion des städtischen IT-Dienstleisters “it@M” der Landeshauptstadt auf die von Microsoft bei HP in Auftrag gegebene Untersuchung gelesen: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtinfos/Presse-Service/Rathaus-Umschau-2013/Halbjahr1/015.pdf. (Siehe Seite 8).
Zahlreiche Pressemeldungen waren in den vergangenen zwei Wochen zum Thema zu zu finden. Hier eine Auswahl:
- http://www.egovernment-computing.de/systems/articles/392319/
- http://www.golem.de/news/muenchen-microsoft-veroeffentlicht-details-zur-limux-studie-1301-97192.html
- http://www.linux-magazin.de/NEWS/Microsoft-gibt-Teile-der-Studie-frei-HP-nennt-Limux-Zahlen-nicht-nachvollziehbar
Aktuell nimmt München wie folgt Stellung:
Der Stadt liegt bislang nur eine kurze Zusammenfassung vor, die eine wirklich fundierte Auseinandersetzung mit der Studie nicht ermöglicht. Gerade im Bereich der Kosten basieren viele Angaben auf Annahmen oder Behauptungen der Ersteller oder können aufgrund fehlender Detailangaben nicht nachvollzogen werden.
So werden etwa die Supportkosten bereits ab Projektstart 2003 mit 12.000 Clients gerechnet. Die tatsächlichen Aufwände hier sind natürlich erst sukzessive über den gesamten Projektzeitraum auf nun 13.000 Clients angewachsen.
Nicht korrekt sind auch die 1.000 IT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die laut Studie für die Betreuung der Arbeitsplätze eingesetzt werden. Diese Zahl, die offensichtlich einem Vortrag des LiMux-Projektleiters entnommen wurde, bezog sich allerdings auf die gesamte IT der Stadt München inklusive der IT-Mitarbeiter in den Fachbereichen – wovon die Arbeitsplatz-Betreuung selbst nur einen kleinen Teil umfasst.
Bei den Hardware-Kosten postuliert die Studie für Linux-Systeme „in etwa die gleichen Hardwareanforderungen wie die Windows-Vergleichslösung” – und ignoriert damit die Erfahrung, dass Linux-Clients geringere Hardware-Anforderungen haben als Windows-Clients.
Darüber hinaus unterscheidet die Studie nicht zwischen „Migration” und regulärem Life-Cycle-Management, in dem sie reguläre Aktualisierungen desselben Betriebssystems als „Migrationen” wertet.
Und schließlich ist auch die Behauptung, die laufenden Fachverfahren könnten nicht auf Linux umgestellt werden, nicht korrekt. Alle web-basierten Fachverfahren können ohne Umstellungsaufwand unter LiMux genutzt werden und die meisten Verfahren, die eng mit Microsoft integriert sind, können über andere Standardtechniken ebenfalls vom Linux-Client aus benutzt werden.
Die Stadt schließt sich deshalb der Bewertung von Prof. Dr. Helmut Krcmar (TU München) an, dass die Studie „auf der Basis des vorliegenden Textes … nicht als wissenschaftlich bezeichnet werden” könne. Es gibt deshalb auch keinerlei Veranlassung, die eigenen Angaben zu korrigieren.
Im Auftrag des IT-Beirates, dem höchsten verwaltungsinternen
IT-fachlichen Abstimmungsgremium bei der Landeshauptstadt München, hat
STRAC (gesamtstädtische IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling)
ein Projekt aufgesetzt, das den flächendeckenden Rollout von
Servicebeschreibungen und Service Level Agreements (SLAs) vorantreiben
soll.
Die Erstellung von Servicebeschreibungen sowie die Verhandlung von SLAs
erfolgt durch zahlreiche Serviceverantwortliche und Service Level
Verantwortliche bei den dIKAs (dezentrales Informations-,
Kommunikations- und Anforderungsmanagement in den Referaten und
Eigenbetrieben) und it@M, dem IT-Dienstleister für Informations- und
Telekommunikationstechnik der Stadt München.
Das Projekt IT-Services hat im Wesentlichen die folgenden Ziele:
- Monitoring der Rollenbesetzung für Service Owner und Service Level Manager
- Schulung dieser Personenkreise
- Etablierung und Weiterentwicklung der Prozesse und prozessrelevanten Vorlagen
- Erstellung von Servicebeschreibungen auf Basis einer geeigneten Servicestruktur
- Sukzessive Füllung des Service Katalogs mit Servicebeschreibungen
- Abschluss von Servicevereinbarungen auf inhaltlicher Basis der Service-Beschreibungen
- Etablierung des grundlegenden Reportings im Kontext des Service Level Managements
Die Laufzeit des Projekts beträgt 24 Monate.

Das Ziel „12.000 LiMux Arbeitsplätze sind in Betrieb“, auf das wir lange hingearbeitet haben, ist erreicht.
Über 12.000 städtische PC-Arbeitsplätze arbeiten mit dem offenen PC-Arbeitsplatzsystem Linux. An die quelloffene Bürokommunikationssuite OpenOffice.org sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt München gewöhnt und die Arbeit mit LiMux ist zur Routine geworden.
Trotz der langen Projektlaufzeit wurde jeder neue Projekt-Meilenstein auch von anderen Kommunen und Ländern mit Interesse verfolgt. Und das Interesse ist weiterhin ungebrochen.
Wie in der Presse bereits berichtet, wird das im kommenden Jahr erscheinende Release 5.0 neben einer aktuellen KDE-Oberfläche auch statt OpenOffice.org 3.2.1 die neue Version von LibreOffice enthalten.
Zeit, auf die Anfänge und den Verlauf des über den öffentlichen Sektor hinaus bekannten IT-Leuchtturmprojekts zurückzublicken. Für 2013 ist die Übergabe des Projektes in den laufenden Betrieb geplant. Wir werden weiter berichten…
Mehr [Link auf Rathausumschau vom 26.11.2012]
Die Landeshauptstadt München ist als Arbeitgeberin mit einem Stand an dem Zukunftskongress mit Deutschlands größter Jobmesse für Studenten, Absolventen und Young Professionals am 28. und 29. November 2012 in Köln vertreten.
Auch die IT ist wieder mit ihren Stellenangeboten präsent, um Nachwuchskräfte anzuwerben. Neben dem Personal- und Organisationsreferat sind sowohl it@M, der IT-Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München, als auch das ZIB (Zentrum für IT im Bildungsbereich) mit ihren Ansprechpartnerinnen und -partnern dabei.
Schwerpunkt bilden die Angebote für Nachwuchskräfte.


